Pflegesprechstunde

Wie nehme ich meine Medikamente richtig ein? Was kann ich gegen die Nebenwirkungen tun? Und wer hilft mir, wenn ich aufgrund meiner Erkrankung Hilfe brauche?

Wenn der Arzt die Diagnose gestellt hat und gemeinsam mit dem Patienten einen Therapieplan vereinbart hat, tauchen im Nachhinein und im Verlauf der Behandlung seitens der Patienten häufig  Fragen auf. Eigens dafür hat die HOPA eine Pflegesprechstunde eingerichtet, in der sich eine examinierte Pflegekraft mit der Fachweiterbildung Onkologie Zeit für Fragen und Probleme nimmt.

Begleitung der Tabletten-Therapie

Nicht alle Therapien werden in Form von Infusionen verabreicht. Insbesondere für die Begleitung der oralen Tumortherapie – umgangssprachlich “Chemo-Tablette” – wurde die Pflegesprechstunde der HOPA u.a. eingerichtet, da die korrekte Einnahme der Tumormedikamente wichtig für deren Wirkung ist.

Nebenwirkungen lindern – Lebensqualität erhöhen

Darüber hinaus ist das Nebenwirkungs-Management ein zentrales Thema in der Pflegesprechstunde. Patienten erfahren hier, was sie z.B. gegen Übelkeit, Durchfall, Fatigue  oder Hautveränderungen unternehmen können.

Auch Ängste und Sorgen haben im Rahmen der Pflegesprechstunde Raum. Bei Bedarf werden Ansprechpartner aus dem psycho-onkologischen Bereich hinzugezogen. Zudem können Kontakte bei sozialrechtlichen Fragen vermittelt werden.

Vernetzung mit Angehörigen und Pflegediensten

Angehörige, Freunde oder weitere Bezugspersonen können gerne die Patienten in die Pflegesprechstunde begleiten. Je nach Gesundheitszustand der Betroffenen stimmt die HOPA-Mitarbeiterin sich auch eng mit den Pflegediensten ab, um eine optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen.

Die Pflegesprechstunde ist montags, mittwochs  von 08:00 – 11:30, dienstags, freitags von 08:30 – 12:00 für Sie erreichbar.
Die Terminvergabe erfolgt über die zentrale HOPA-Anmeldung.